Torsten Hellwigs Erfahrungen




MOTOR:

Nachdem mein Motor von Abbi Schmitt seinen Geist aufgegeben hatte hieß es für mich, einen Motor zu bauen.
Zuerst zerlegte und reinigte ich meinen Block,der gerade erst 20.000 Km gelaufen hatte, wobei ich feststellte das dieser Block schon gute 24 Jahre in der Garage gelagert war.(meiner Ex-Freundin ihrem Vater sei Dank) Nach zweitägigem vermessen der Zylinder, Laufflächen, Kolben und Stößelstangen, sowie der Stößelbecher, fing ich an Teile zu beschaffen.
Nachdem erleichterte Pleuel, für ruhigeren Lauf, besorgt wahren (Danke ABBI); wurde der Block zum hohnen gegeben. Hierbei wurde darauf geachtet das man möglichst meine Original-Kolben weiterverwenden konnte(Danke Firma König).Diese Firma erleichterte und wuchtete mir auch meine Kurbelwelle mit montierter und erleichteter Schwungscheibe aber ohne Kupplung(da sonst bei Kupplungswechsel erneutes wuchten fällig würde).Vorher haben wir selbstverständlich die Schwungscheibe um ca 1,5kg erleichtert!
Nun konnte es zum montieren von Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, mit neuen Ringen und der Nockenwelle gehen. Nachdem dieses Kapitel abgeschlossen war habe wir die Stößelstangen und Stößelbecher noch um einige Gramm (ca.15) erleichtert und die Nockenwelle nochmals ausgebaut!
Anschließend hat mir ein Freund(Danke Jörg Schneider) meinen Kopf, der von Abbi Schmitt schon mit größeren Ventilen versehen war,noch um 2 Zehntel geplant.
Nachdem der Motor soweit komplettiert war, habe ich noch einen 34DMTR Vergaser montiert.
Und ich finde für "diesen Aufwand" und nur einem WEBER-Registervergaser sind ca. 94 PS doch genug, jedoch habe ich einen nicht so optimalen Drehmomentverlauf ,wie alle die mit einer langen Ansaugbrücke und 2x40DCOE Weber Vergasern bestückt sind.


AUSPUFF:

Doch nach all dieser Leistungskur habe ich feststellen müssen das mir mein originaler CSC-Auspuff etwas Leistung wegnimmt und meiner Wassertemperatur nicht sehr gut tut. Also fing ich an meinen Mittelschalldämpfer zu töten und legte Ihn blind. Ich schnitt beide Rohrstücke ab, schob ein passendes Rohr hindurch und verschweißte beide Rohre wieder mit dem Topf. Es wahr ein absolut GEILER Klang, doch ich hatte dadurch zu viel Leistung eingebüßt. Das Auto ging bis 140 Km/h wie immer, doch danach stellte sich eine gewisse Trägheit ein.
Also mußte nun auch der "kleine" Endtopf daran glauben aufgemacht zu werden. Man glaubt gar nicht was in so einem kleinen Topf alles drinsteckt!!!!!! Nachdem ich den Abgasfluß etwas optimiert hatte, durch Veränderung der Rohrbiegung und teilweisen Wegfall selbiger, lies ich den Topf von einem Freund (Danke Jörg Schneider)wieder originalgetreu zuschweißen.
Und nun habe ich einen super Klang und mein Auto läuft auch wieder obenherum gut. AUCH LARS GAYK kann davon berichten !!!!!!


GETRIEBE:

Da ich öfters längere Strecken mit meinen Blanchi zurücklege (Hallo Guido) wahr mir der relativ (für manche nicht) kurze fünfte Gang nicht so willkommen. Also fragte ich einen Bekannten, den ich vom Slalom und Bergrennen kenne,ob er mir nicht einen längeres viertes und fünftes Gangrad herstellen würde. Gesagt getan und mein Bianchi läßt sich jetzt auch auf längeren Strecken wie Berchtesgaden und Lengerich sehr angenehm auf der Autobahn bewegen.

BREMSEN:

Da bei meinem Auto schon die Bremse komplett auf Scheiben ringsum umgebaut war brauchte ich mich darum nicht mehr zu kümmern.
Doch heute würde ich keine Scheiben-Bremse auf der Hinterachse verbauen, den die Wirkung selbiger, läßt sehr zu wünschen übrig !!! Besser finde ich die Lösung mit Trommelbremse hinten und wenn diese überbremsen sollte ,kürzt man einfach die Belagsfläche, so wie im A112-CUP Auto !!!

So, das war es vorerst von meiner Seite. Demnächst wahrscheinlich etwas mehr zu dem Thema Fahrwerk.